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TEAM 2011
TEAM 2011 - Die DFB-Schul- und Vereinskampagne
Grundschule Isenbüttel und der MTV Isenbüttel als
Verein kooperieren
Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs TEAM 2011 ist es, Schulen und Vereine zu
Kooperationspartnern zu machen. Die Zusammenarbeit von Schule und Verein hat
sich in vielen Bereichen als ein sehr wirkungsvolles Instrument erwiesen, um
quantitative wie auch qualitative Verbesserungen für den Sport im Allgemeinen
und den Fußball im Besonderen zu erzielen. Die bildungspolitische Entscheidung,
vermehrt Ganztagsschulen einzurichten, erschließt im Hinblick auf die
Zusammenarbeit von Schule und Verein viele neue Möglichkeiten: Die zunehmende
Rhythmisierung des Schulalltages schafft Freiräume für pädagogische Betreuung
und neue Inhalte. Diese Chance kann sowohl von Schulen als auch interessierten
Vereinen genutzt werden.
Der MTV Isenbüttel, vertreten durch Ulrike Eggers und die Grundschule Isenbüttel, vertreten durch den Schulleiter Herrn Rautenbach, haben erfolgreich eine Kooperation eingerichtet. Die Grundschule hat erstmalig eine Mädchenfußball-AG gegründet und wird im 2.Halbjahr durch Trainerin Ulrike Eggers, die beim MTV Isenbüttel zur Zeit die B-Juniorinnen trainiert und auch als Koordinatorin Mädchenfußball beim MTV Isenbüttel tätig ist, geleitet.
Zum Abschluss des
Schuljahres wird es einen gemeinsamen Projekttag „Kinder stark
machen“geben. Bei dieser Kooperationsveranstaltung
„Kinder stark machen“ können Schule und Verein sowohl die
Kinder als auch die Eltern begeistern. Viele Vereinsmitglieder und Lehrkräfte
kennen bereits die Initiative „Kinder stark machen“ der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur frühen Suchtvorbeugung. Ziel ist es,
Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu stärken und zu unterstützen.
Hierzu zählt die Förderung zu einer starken Persönlichkeit, sowohl im
sportlichen als auch im persönlichen Bereich.

Mädchen-Fußball-AG in der Grundschule Isenbüttel
im Zuge von TEAM 2011 erfolgreich gestartet
Sage und Schreibe 19! fußballbegeisterte Mädchen aus den Klassen 3 und 4 der Grundschule Isenbüttel nehmen regelmäßig Dienstags in der 6.Stunde an der neu eingerichteten Mädchen-Fußball-AG unter Leitung von Ulrike Eggers, Trainerin der B-Juniorinnen und Koordinatorin im Mädchenfußball beim MTV Isenbüttel, teil.


Der DFB blickt mit großer Vorfreude der FIFA Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2011 entgegen. Seitdem der DFB im Oktober 2007 den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers erhalten hat, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der DFB versucht, eine Weltmeisterschaft aufzubauen, die von Fairplay, Anerkennung und Respekt geprägt ist. Deshalb ist es ihm sehr wichtig, möglichst viele Menschen in die Vorbereitungen mit einzubeziehen. Mit der Kampagne TEAM 2011 lädt der DFB Schulen und Vereine ein, daran mitzuwirken, Begeisterung für den Fußball zu schüren und sich gemeinsam mit ihm auf das tolle Ereignis einzustimmen. Dabei sind Kreativität und Ehrgeiz ebenso gefragt wie Gemeinschaftssinn und Spaß an der Herausforderung. Der MTV Isenbüttel und die Grundschule Isenbüttel möchten hierbei mitwirken und haben so kurzfristig beschlossen, eine Kooperation einzugehen und wie man an der Teilnehmerzahl oben sieht, erfolgreich.
„Im Mädchenfußball steckt ein enormes Potenzial, das wir gerade auch mit Hilfe der Schule erreichen wollen. Wir wollen an den Schulen Strukturen schaffen, die über 2011 hinaus greifen“, sagte Steffi Jones, Präsidentin des WM-Organisationskomitees, in Potsdam.
Hier eine kurze Auflistung der Inhalte für die Lernziele:
1. Bewegungserfahrungen ohne und mit Ball sammeln
- Laufen, Springen oder Hüpfen
- Lauf- und Abschlagspiele
- Aufgaben mit, auf und an Hallengeräten
- Vielseitige Aufgaben mit dem rollenden und springenden Ball
- Kleine Ballspiele
2. Fußball spielerisch kennenlernen
- Leichte, aber motivierende Aufgaben mit dem Ball am Fuß
- Dribbeln um verschiedenartige Hindernisse
- Schießen des ruhenden und leicht rollenden Balles auf Ziele
- Kleine Wettbewerbe
3. Fußballspielen abwechslungsreich erleben
- Variationen der Spielidee „Tore erzielen – Tore verhindern”
- Verschiedene Möglichkeiten der Torbildung (Matten, Langbänke etc.)
- Fußballspiele in der ganzen Halle/ in kleineren Teams parallel in verschiedenen Teilen der Halle
Die Kinder spielen immer „richtig Fußball” – so wie sie es sich wünschen!
Zusammenarbeit von Schule und Verein
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Der Schulsport besteht aus einem verpflichtenden Teil, dem Sportunterricht, und einem freiwilligen Teil, dem außerunterrichtlichen Schulsport. Im außerunterrichtlichen Schulsport gibt es verschiedene Bereiche, in denen der Fußball Anknüpfungspunkte finden kann. Neben dem schulsportlichen Wettkampfprogramm, das aufgrund seiner Komplexität eigenständig vorgestellt wird, sind vor allem die Sportarbeitsgemeinschaften (AGs) und weitere schulsportliche Veranstaltungen, wie spezielle Schulsporttage und Projektwochen oder Schullandheimaufenthalte mit sportlichem Schwerpunkt, zu erwähnen.
Die Zusammenarbeit von Schule und Verein hat sich in allen genannten Bereichen als ein sehr wirkungsvolles Instrument erwiesen, um letztlich nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Verbesserungen für den Sport im Allgemeinen und den Fußball im Besonderen zu erzielen. Die bildungspolitische Entscheidung, vermehrt Ganztagsschulen einzurichten, erschließt im Hinblick auf die Zusammenarbeit von Schule und Verein neue Möglichkeiten: Die zunehmende Rhythmisierung des Schulalltages schafft Freiräume für pädagogische Betreuung und neue Inhalte. Diese Chance kann sowohl von Schulen als auch interessierten Vereinen genutzt werden.
Vorteile der Kooperation im Sport
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Spaß am Fußball in der Schule. |
Wichtig ist, dass im Sinne einer ersten Kontaktaufnahme Schulen und Vereine aufeinander zugehen – egal, wer dabei die Initiative ergreift. Nutznießer einer solchen Zusammenarbeit sind vorrangig die Kinder, aber auch für Schulen und Vereine überwiegen die positiven Effekte:
Nutzen für Schulen
- Erweiterung und Bereicherung des außerunterrichtlichen Schulsportangebots
- Unterstützung der Lehrkräfte
- Gesundheitsprävention
- Bildung/Aufbau von leistungsstarken Schulmannschaften, Optimierung der Wettkampfvorbereitungen von Schulmannschaften
- Verbesserung der materiellen Ausstattung
- Unterstützung durch Vereine bei schulischen Veranstaltungen
- Erweiterung des fachdidaktischen/-methodischen Kenntnisstands
- Popularitätssteigerung/Imagegewinn
- Finanzielle Unterstützung – Gewinnung von Fördermitteln der Bundesländer (in Abhängigkeit vom jeweiligen Bundesland)
Nutzen für Vereine
- Stabilisierung der Nachwuchsarbeit
- Gewinnung neuer Mitglieder
- Langfristige Bindung von Schülerinnen und Schülern an den Verein, über die Schulzeit hinaus
- Kontakte und Erfahrungsaustausch zwischen Sportlehrkräften, Übungsleitern und Trainern
- Erweiterung des sportpädagogischen Kenntnisstands
- Besondere Möglichkeiten der Talentsichtung und –förderung
- Erschließung neuer Nutzungszeiten in Sportstätten
- Popularitätssteigerung/Imagegewinn
- Finanzielle Unterstützung – Gewinnung von Fördermitteln der Bundesländer (in Abhängigkeit vom jeweiligen Bundesland)
Wettbewerb TEAM 2011
Projektpartner BZgA
Kinder stark machen – eine Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
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Suchtprävention – frühzeitig und umfassend
Suchtprobleme nehmen ihren Anfang häufig im Kindes- und Jugendalter und werden erst im Erwachsenenalter sichtbar. Um dem entgegenzuwirken, setzt Prävention frühzeitig und umfassend an.
Mit der Initiative zur Suchtvorbeugung „Kinder stark machen“ wendet sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an alle Erwachsenen, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Ihr Ziel ist es, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von Heranwachsenden zu stärken und ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Aus einer starken, selbstsicheren Position heraus sollen Kinder und Jugendliche „Nein“ zu Suchtmitteln aller Art sagen können.
Fußballvereine machen Kinder stark
Fußballvereine sind ein ideales Umfeld zur Förderung von Lebenskompetenzen. Die Kinder und Jugendlichen suchen und finden in Fußballvereinen Spiel, Spaß und Freundschaften. Immer mehr Vereine erkennen dabei, dass es nicht nur wichtig ist, den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wie man dribbelt oder Tore schießt.
Im Fußballverein können Kinder und Jugendliche vielfältige Erfahrungen machen, die für ihr Leben wichtig sind: Dort können sie ihre Stärken entwickeln, erleben gemeinsam Erfolg und Misserfolg, erfahren ihre körperlichen und seelischen Grenzen. Sie erlernen soziales Verhalten, entwickeln Teamgeist, bekommen Lob und Anerkennung. Das fördert das Selbstvertrauen der Kinder und Jugendlichen und macht sie auch für andere Lebensbereiche stark.
Eine wichtige Rolle übernehmen hier die Trainer/innen und Betreuer/innen in den Fußballvereinen. Denn nicht nur Eltern und Lehrer/innen, sondern auch sie nehmen starken Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Fußballerinnen und Fußballer. Die BZgA unterstützt daher die Kinder- und Jugendarbeit in Fußballvereinen aktiv mit Beratung, Schulungen und Informationsmaterialien.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung arbeitet bereits seit den neunziger Jahren mit dem Deutschen Fußball-Bund zusammen und unterstützt die DFB-Schul- und Vereinskampagne TEAM 2011.
Weitere Informationen gibt es unter www.kinderstarkmachen.de und www.bzga.de
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